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Fischmarkt
Vor den Toren Hamburgs siedelten sich seit dem 16. Jahrhundert Fischer und
Handwerker an. Nachdem der dänische König Christian IV. 1640 Herzog von Holstein
wurde, versuchten die Dänen, der Hansestadt Hamburg Konkurrenz zu machen. 1664
verlieh König Friedrich III. von Dänemark Altona das Stadtrecht. Seit dem Jahr
1703 durfte auch sonntags vor dem Kirchgang in Altona Handel getrieben werden.
Seitdem ertönen auf dem Altonaer Fischmarkt jeden Sonntag die Glocken.
Ursprünglich diente der in Altona abgehaltene Markt zur Versorgung der Bürger
mit frischem Fisch. Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert werden auf dem
Altonaer Fischmarkt auch Obst, Gemüse und Pflanzen verkauft. Seine Besonderheit,
auch sonntags früh geöffnet zu sein, liegt allerdings daran, dass der gefangene
Fisch bereits morgens vor dem Kirchgang verkauft werden sollte. Danach wäre es
draußen zu warm gewesen. |