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Alster
Wenn ein Hamburger von der Alster spricht, ist meistens der Alstersee gemeint.
Außen- und Binnenalster prägen das Bild der Hamburger Innenstadt. Die Bebauung
um die Binnenalster herum ist vielfach geprägt von weißen Fassaden und
kupfergedeckten Dächern. In Hamburg ist die Alster seit etwa 1190 aufgestaut, um
eine Kornmühle zu betreiben. 1235 wurde ein weiterer Damm für eine zweite Mühle
gebaut, der die Alsterwiesen aufgrund eines Berechnungsfehlers zum Alstersee
überschwemmte. Die Oberalster-Niederung zwischen Wakendorf II im Kreis Segeberg
und Tangstedt im Kreis Stormarn ist aus der Verlandung eines in der
Weichsel-Kaltzeit gebildeten flachen Eisstausees entstanden. Die Oberalster
wurde im 15. Jahrhundert während des Baues des Alster-Beste-Kanals (auch:
Alster-Trave-Kanal) zur Schaffung eines direkten Wasserweges zwischen Hamburg
und Lübeck kanalisiert. |